AMS Baden

Arbeitsamt

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Bewertung 6

  • K
    karin schmitz
    Unser Unternehmen ist Firmenkunde beim AMS Baden. Sehr schlechte Betreuung der Mitarbeiter bei Meldung von offenen Stellen!!! Mitarbeiter ständig auf Urlaub, Schulung, krank etc...keine ordentliche Vertretung vorhanden. Alles soll elektronisch laufen - am besten ohne Betreuer - grundsätzlich kein Problem ( da Höflichkeit bei vielen Mitarbeitern fehlt und außer zum Tratschen zu kommen, Cafe trinken und interne Dinge von anderen Unternehmen zu erzählen aus dem Gebiet) wozu sitzen die dann da?? Finanziert wird das ja auch von Steuergeldern, eine Reformierung z.mind. vom AMS Baden ist notwendig. Auf der Bewerberseite erfährt man, dass man zu Stellen geschickt wird zB als Koch die mit dem Beruf nichts zu tun haben (Technik, etc)! Ist schon eine Inkompetenz und Arroganz!
  • P
    Paulus MANKER
    hatte leider schon öfters das vergnügen da ich einen saisonjob habe, früher (1990 - 2005) war der großteil vom personal extrem pampig und hat so getan wie wenn man "nix hackeln" möchte, mit zunehmender verschlechterung am arbeitsmarkt, schließung von großen firmen (SEMPERIT, BAUMAX, ZIELPUNKT usw), der EU- wirtschaftskrise und dem flüchtlingsstrom, dürfte ein umdenken stattgefunden haben, man wird nun fast durchwegs sehr nett und menschlich behandelt und seitens des AMS wird akzeptiert wenn man einfach keinen job findet, vorraussetzung ist jedoch man zeigt sich willig und bringt selber eifer und anstrengung mit und ist auch zu kursen oder umschulungen bereit, was aber eh logisch ist - von nix kommt nix
  • J
    Jaci Pasquier
    Ich hatte heute (telefonisch) das bis jetzt beste Beratungsgespräch! Der Herr war höflich und hilfsbereit. Mir wurde alles gut erklärt und ich hab mich verstanden gefühlt. Man kann das leider nicht von allen Mitarbeitern dort behaupten aber ganz großes Lob an den (vlt sogar einzigen) Mitarbeiter der mir geholfen hat. Bin zwar noch immer arbeitslos aber ja
  • D
    Daniel Schmidt
    Besser nach Mödling gehen...
  • R
    Ronald Scharfen
    sehr freundlich, sehr hilfsbereit und unterstützend - jedoch wird Eigeninitiative gefordert
  • L
    Looney
    Absolut unfreundlich dort die Betreuer !

Information


Montag
07:30–15:30
Dienstag
07:30–15:30
Mittwoch
07:30–15:30
Donnerstag
07:30–15:30
Freitag
07:30–13:00
Sonnabend
Geschlossen
Sonntag
Geschlossen
ams.at
+43 2252 2010
Josefspl. 7, 2500 Baden, Österreich
2.3
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Lage

Beschreibung


Mit 394.511 Jobsuchenden (inkl. Schulungsteilnehmer) sank die Arbeitslosigkeit in Österreich Ende Mai gegenüber Mai 2016 um rund 11.000 oder 2,7 Prozent. Die Trendwende hat Ende Mai nun alle Bundesländer erreicht, auch in Wien und Niederösterreich ging die Zahl der Jobsuchenden gegenüber Mai 2016 zurück. Weitere Anstrengungen im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik sind jedoch zweifelsohne notwendig, insbesondere der Anstieg von langzeitarbeitslosen Personen (+4.354/+8,0%) und arbeitslos gemeldeten Menschen mit Behinderung (+795/+6,7%) verlangen unsere Aufmerksamkeit", erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS).

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt in Österreich aktuell bei 8,0 Prozent. Damit ist sie um 0,5 Prozentpunkte zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote nach der internationalen Erhebungsmethode gemäß EUROSTAT wird für Österreich mit 5,5 Prozent angegeben. Das ist ebenfalls ein Rückgang um 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Der EU-Durchschnitt liegt bei 7,8 Prozent. Die Jugendarbeitslosenquote beträgt in Österreich nach dieser Definition 10,5 Prozent, im Durchschnitt der EU liegt dieser Wert bei 16,7 Prozent.

Wie auch in den Vormonaten sind es vor allem junge Menschen die von der Erholung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes überdurchschnittlich profitieren. Die Anzahl der Arbeitslosen im Alter von 15- bis 24 Jahren geht Ende Mai gegenüber dem Vorjahr um 16,0 Prozent zurück. Damit hat sich hier der Rückgang seit 18 Monaten kontinuierlich verstärkt.

Rückläufig ist die Arbeitslosigkeit zudem sowohl bei Frauen mit 3,2 Prozent  als auch bei Männern mit 6,3 Prozent. Bei InländerInnen geht die Zahl der Arbeitslosen aktuell um 5,6 Prozent zurück und auch bei Personen ohne österreichischen Pass ist die Zahl der Arbeitsuchenden mit 3,2 Prozent weiter abnehmend.

Die Zahl der Arbeitslosen ist auch Ende Mai wieder in allen Bundesländern rückläufig. Hier hat sich der Trend allerdings etwas verändert. Waren es in den Vormonaten fast durchwegs die westlichen Bundesländer so haben nunmehr die Steiermark mit 10,3 Prozent gefolgt vom Burgenland mit 8,3 Prozent  und Kärnten mit 7,4 Prozent  die stärksten Abnahmen zu verzeichnen. In Wien liegt die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen aktuell um 3,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Den geringsten Rückgang verzeichnet aktuell Niederösterreich mit 1,5 Prozent.

Weiterhin nimmt die Arbeitslosigkeit in den von der konjunkturellen Entwicklung besonders betroffenen Branchen besonders deutlich ab. In der Bauwirtschaft sind Ende Mai um 13,0 Prozent weniger arbeitslos, in der Warenproduktion um 7,8 Prozent und in der Arbeitskräfteüberlassung um 5,3 Prozent.  Auch im Tourismus zeigt sich ein Rückgang um 4,4 Prozent und im Handel ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent zurückgegangen. Ein leichter Anstieg zeigt sich hingegen noch im Gesundheits- und Sozialwesen mit 1,4 Prozent.

Trotz der guten Gesamtentwicklung fallen allerdings einige Gruppen am Arbeitsmarkt weiter zurück. Hier sind vor allem Personen ab 50 Jahre zu nennen, die nach dem Verlust des Arbeitsplatzes kaum wieder in Beschäftigung kommen können. Von den 97.795 arbeitslos vorgemerkten Personen in diesem Alter haben rund die Hälfte (47.861) schon mehr als 12 Monaten keine nachhaltige Beschäftigungsaufnahme. Diese Gruppe hat damit innerhalb eines Jahres um 4.349 bzw. 10,0 Prozent  zugenommen. Auch für gesundheitlich beeinträchtigte und behinderte Menschen zeigt sich das Arbeitsmarktgeschehen nach wie vor besonders schwierig. Aktuell liegt hier die Zahl der Arbeitslosen um  4.280 bzw. 6,1 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Hier helfen keine Leistungsverschlechterungen sondern vor allem aktive Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsangebote wie sie etwa mit der Aktion 20.000 und dem Beschäftigungsbonus geplant sind.

Die relativ gute Konjunkturlage zeigt sich vor allem auch an der Entwicklung der offenen Stellen. Der Bestand der beim Arbeitsmarktservice gemeldeten Stellen beträgt aktuell 59.858 und liegt damit um 43,9 Prozent über dem Vorjahreswert.  Ebenso positiv entwickelt sich auch Lehrstellenmarkt. So liegt die Zahl der Lehrstellensuchenden Ende Mai 2017 um 6,4 Prozent unter dem Vorjahreswert während der Bestand an gemeldeten offenen Lehrstellen um 32,6 Prozent  zugenommen hat. Den 4.647 Lehrstellensuchenden stehen 4.272 betriebliche Lehrstellen gegenüber.

Petra Draxl (AMS Wien) kündigt Pilotprojekt im Rahmen der Aktion 20.000 an - Michael Landau (Caritas) fordert „Senkung der Lohnnebenkosten für Geringverdiener“ und dauerhaft erweiterten Arbeitsmarkt

Nach mehr als fünf Jahren steigender Arbeitslosigkeit verzeichnete das Arbeitsmarktservice (AMS) Ende März erstmals einen deutlichen Rückgang der Zahl der Jobsuchenden auf 430.758 Personen (minus 7.896 bzw. 1,8 %). „Der starke Konjunkturmotor hat Ende März die Trendwende am Arbeitsmarkt bewirkt und wird heuer zu sinkenden Arbeitslosenzahlen führen. Für 2018 rechnen die Wirtschaftsforscher derzeit wieder mit einem leicht schwächeren Wachstum. Trotz der erfreulichen Trendwende haben wir derzeit nach wie vor eine hohe Arbeitslosigkeit und große strukturelle Probleme, insbesondere bei der Langzeitarbeitslosigkeit. Hier gibt es Menschen, die auch bei einer anziehenden Konjunktur nur sehr schwer wieder in Beschäftigung kommen“, erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Caritas Präsident Michael Landau und AMS-Wien-Landesgeschäftsführerin Petra Draxl anlässlich der neunten „Jobmeile“ der Caritas in Wien. Landau betonte: „Die Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit muss das erste und oberste Ziel sein, dem sich unsere Bundesregierung verschreibt! Dieses Ziel lautet: Möglichst allen Menschen zu ihrem Menschenrecht auf Arbeit zu verhelfen! Und zwar Arbeit, von der man leben kann! Das ist und bleibt die zentrale Herausforderung für die nächsten Jahre“, betonte Landau, der einmal mehr eine bundesweit einheitliche Regelung der Mindestsicherung einforderte. „Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung schützt nicht nur vor einem Abrutschen in absolute Armut, sie ist auch ein Sprungbrett zurück auf den Arbeitsmarkt. Wir benötigen hier wieder eine bundesweit einheitliche Lösung! 9 Länder, 9 Strategien: Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.“

Landau stellte bei dem gemeinsamen Pressetermin auch zwei zentrale Forderungen der Caritas in den Raum: „In Österreich leben derzeit 226.000 ganzjährig erwerbstätige Personen in einem Haushalt, der von Einkommensarmut betroffen ist. Aus Sicht der Caritas ist klar: Die Abgaben, die Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen müssen, sind zu hoch. Wir brauchen eine systematische Senkung der Lohnnebenkosten für Geringverdiener und wir brauchen diese Senkung rasch! Das Ziel muss sein, dass Menschen wieder von ihrer Arbeit leben können!“ Darüber hinaus fordert die Caritas einen dauerhaft erweiterten Arbeitsmarkt. Landau: „Für Personen, für die eine Reintegration in den regulären Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit keine realistische Option ist, brauchen wir so etwas wie einen erweiterten Arbeitsmarkt – ein dauerhaftes, existenzsicherndes Angebot mit hoher Durchlässigkeit zu regulären Jobs. Hier ist die Aktion 20.000 ein erster, sinnvoller Schritt, der nicht scheitern darf. Aber es werden darüber hinaus weitere Schritte folgen müssen. Das Ziel muss lauten: Auch jenen Menschen, bei denen das Wieder-Fuß-Fassen am regulären Arbeitsmarkt wenig chancenreich erscheint, sinnvolle Beschäftigung bei angemessener Entlohnung anbieten zu können.“

Im Zusammenhang mit Arbeitsmarktinitiativen für Ältere und gering Qualifizierte verweist die Wiener AMS-Landesgeschäftsführerin Petra Draxl auf die "Aktion 20.000", mit der die Bundesregierung in den kommenden Monaten rasch zusätzliche Arbeitsplätze für Über-50-Jährige schaffen will. „Gemeinsam mit der Stadt Wien sind wir bereits in Vorbereitung für die Modellregion Wien“, sagt Draxl. Das Pilotprojekt wird in Wien mit zirka 200 Stellen starten. Über den gesamten Aktionszeitraum sollen es mehrere tausend zusätzliche Jobs werden. „Die Aktion 20.000 wird eine großartige Ergänzung zu den bestehenden gemeinnützigen Einrichtungen sein“, ist die Wiener AMS-Chefin überzeugt. Die ersten Jobeinstiege sollen bereits ab Juli 2017 möglich sein. Ziel ist ein nachhaltiger Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.

Allein im Jahr 2016 konnte die Caritas 1.167 Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen in 100 Projekten in ganz Österreich anbieten. In Wien ist die Caritas gemeinsam mit dem AMS seit 27 Jahren mit Angeboten am erweiterten Arbeitsmarkt aktiv. Mit Projekten wie dem Restaurant „Inigo“ oder „ArbeitsRaum“ sollen Menschen schrittweise an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt werden. Die Vermittlungsquote auf den ersten Arbeitsmarkt lag bei bis zu 40 Prozent. www.caritas.atArtikel weiterlesen

Die Arbeitslosigkeit im Journalismus wächst. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass der Abbau von Arbeitsplätzen nicht nur in traditionellen Medienhäusern stattfindet, sondern auch in jungen, digitalen Medien. „Im Vorjahr waren im Monatsdurchschnitt 852 JournalistInnen arbeitslos gemeldet, davon waren 105 in Schulung. Die Zahl der arbeitslosen Journalist/inn/en stieg damit in zwei Jahren um rund 9,7% und wird auch in Zukunft weiter steigen. Das und die Besonderheiten des Arbeitsmarkts für Journalist/inn/en waren Grund zu handeln. Mit ‚AJOUR – Arbeit für Journalist/inn/en‘ finanzieren wir eine maßgeschneiderte Beratungs- und Betreuungseinrichtung, die ab sofort ihren Betrieb aufnimmt“,  betont Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich am Dienstag in einer Pressekonferenz. Das Projekt wurde vom Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, der Industriellenvereinigung, dem Presseclub Concordia und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) initiiert.

Zur Zielgruppe von AJOUR gehören von Arbeitslosigkeit bedrohte, arbeitslose oder arbeitssuchende JournalistInnen, PressereferentInnen, ReporterInnen, FotoreporterInnen, KunstkritikerInnen, Online-RedakteurInnen, Radio/FernsehredakteurInnen, Technische(r) RedakteurIn, Video-JournalistInnen, Content-ManagerInnen, Medien InformationsgrafikerInnen bzw. Medien-InformatinsdesignerInnen. Da 60 % aller hauptberuflich in Österreich tätigen JournalistInnen in Wien und Umgebung arbeiten, wird sich AJOUR zunächst auf Betroffene in Wien konzentrieren. Schätzungsweise 100 Personen werden im ersten Jahr zu sogenannten „Erstgesprächen“ in die Beratung kommen.

„AJOUR ist ein innovatives Pilotprojekt, das an der individuellen Lebenssituation der Menschen anknüpft und ihnen bei der Suche nach neuen Berufsperspektiven professionelle BeraterInnen zur Seite  stellt“, präzisiert Mag. Lydia Ninz, Geschäftsführerin von AJOUR. „Wir gehen davon aus, dass rund ein Drittel  der Betroffenen wieder in den Medien oder mediennahen Bereichen arbeiten werden, als Selbständige oder Beschäftigte. Ein weiteres Drittel wird wohl in andere Kommunikationsberufe wechseln – etwa Pressesprecher oder PR-Agenturen –und rund ein Drittel  wird sich wohl völlig neu orientieren müssen.“

Im Büro von „AJOUR“ wird zunächst in einem Erstgespräch geklärt, ob die Betroffenen in das vom AMS Wien geförderte Beratungs- und Betreuungsprojekt übernommen werden können und wollen. Passend zur individuellen Situation werden spezielle BeraterInnen ausgewählt, gemeinsam die weiteren Berufs-, Karriere- und Weiterbildungsschritte entwickelt und umgesetzt - auch in Richtung Selbstständigkeit. Der berufliche Weg aller JournalistInnen, die an diesem intensiven Coaching- Prozess teilgenommen haben, wird drei Monate nach deren Ausscheiden evaluiert.

AJOUR – Arbeit für JournalistInnen ist als gemeinnützige GmbH („gGmbH) sehr schlank aufgestellt, mit Mag.a Lydia Ninz als Geschäftsführerin und Marie Reinherr als Assistenz der Geschäftsführung. Ein sorgfältig ausgewähltes Team aus freiberuflichen Beraterinnen und Beratern steht den TeilnehmerInnen zur Auswahl. Eigentümer von AJOUR ist der „Verein zur Förderung der beruflichen Fortbildung von JournalistInnen“ mit den Gründungsmitgliedern  WKO, IV, Presseclub Concordia und VÖZ. Die Finanzierung von AJOUR teilen sich AMS Wien und der Verein im Verhältnis 80:20.  Die AJOUR gGmbH ist auf drei Jahre angelegt, wobei die Finanzierung von Jahr für Jahr neu zu beschließen ist. Das Büro von AJOUR befindet sich in der Bankgasse 8, 1010 Wien in den Räumen des Presseclubs Concordia. Mehr unter www.ajour.or.atArtikel weiterlesen