Dr. Elisabeth Fuchs-Dessl

Hautarzt

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  • W
    walter gromit
    Meine Erfahrungen mit Frau Dr. Fuchs-Dessl sind äußerst schlecht, angefangen mit einer für mich nicht nachvollziehbaren Behandlung, sodann einer überhöhten Rechnungsstellung, der Verweigerung der Auskunftspflicht sowie eines aggressiven Eintreibens der überhöhten Rechnung unter Androhung eines Gerichtsprozesses. Im Einzelnen: 1. Einen Hautausschlag am Auge ließ ich auf eine allergische Reaktion (Spättyp) mit 4 mitgebrachten Substanzen testen. Obwohl ich Frau Dr. Fuchs-Dessl sagte, dass es sich um keine akute Allergie (Frühtyp) handeln kann, veranlasste sie einen Pricktest und keinen Epikutantest. Da 4 Substanzen wohl etwas wenig waren, ordnete sie zum Ausschluss einer Kreuzallergie noch 10 Pollentests an, und das im Dezember. 2. Die Abrechnung erfolgte für mich als Selbstzahler nach der Privatärztlichen Honorarordnung der Ärztekammer für Tirol. Jedoch wurden nicht 14 Einzeltests abgerechnet sondern 14 Testreihen à 6 Einzeltests, also 84 Einzeltests. 3. Meinen mehrfachen schriftlichen Aufforderungen, diesen Faktor 6 zu begründen, kam Frau Dr. Fuchs-Dessl nie nach. Auch die Anfrage bei der Ärztekammer Tirol lief ins Leere, da sich diese für konkrete Anliegen nicht zuständig hält und mir mitteilte, dass es bei einem Privatpatienten dem Arzt frei steht, sein Honorar zu gestalten. 4. Nachdem ich die Rechnung für den unstrittigen Teil sofort nach Erhalt gezahlt habe, kam nach zwei Monaten ein Schreiben des Rechtsanwalts von Frau Dr. Fuchs-Dessl, worin ich zur sofortigen Zahlung des ausstehenden Honorars aufgefordert wurde zzgl. einer Zahlung für die Rechtsanwaltskosten. Sollte ich dem nicht nachkommen, würde die Angelegenheit an das Bezirksgericht Kufstein gehen. Mir blieb nichts anderes übrig, als selbst einen Rechtsanwalt zu Hilfe zu nehmen, der die Forderung abwehrte, was dann auch zur Beendigung der Angelegenheit führte. Meine Empfehlung an Selbstzahler bzw. Privatpatienten in Österreich ist, sich vor einer Behandlung nach dem genauen Abrechnungsmodell und den anfallenden Kosten zu erkundigen. Bei Problemen mit der Honorarforderung kann man keine Hilfe von der Ärztekammer erwarten.